
Schulsanis und Betreuer vor der Unterkunft in Clausthal-Zellerfeld
8.-10.6.2007 in Clausthal-Zellerfeld
Einen großen Schritt nach vorn
haben die Braunschweiger Malteser in Sachen
Schulsanitäter-Ausbildung gemacht. Durch das
Schulsani-Wochenende, das sie unter der Leitung von
Sarah Jürges in Clausthal-Zellerfeld veranstalteten
(übrigens das zweite seiner Art), hoffen sie jetzt,
noch mehr Nachwuchs zu erreichen, frei nach dem Motto
"Mach´s mit, mach´s nach, mach´s Malte".
Vor allem die Ausbildung in der "Realistischen
Notfalldarstellung" (RND), wobei die 30 Schülerinnen
und Schüler jetzt selbst das Schminken und Darstellen
von Verletzungen lernten, könnte an den Schulen für
noch mehr Interesse sorgen. Coole Fotos sind dabei
entstanden, als die Mädchen und Jungen aus
Braunschweig, Gifhorn und Wolfenbüttel in einer Art
"Zirkeltraining" beratschlagten und ausprobierten, wie
sich beispielsweise ein Patient mit offenem Armbruch
verhalten könnte, mit stumpfem Bauchtrauma,
Gehirnerschütterung oder Bänderriss. Das ließen sich
auch sechs Schüler aus Clausthal-Zellerfeld nicht
entgehen, die sich extra für diese Stationsausbildung
einfanden und sich hervorragend in die Gruppe
integrierten.
Geschickt stellten sich die Junior-Sanitäter aber auch
beim Planspiel eines überdimensionalen Sportfestes mit
mehreren Schulen und diversen Sportanlagen an. Wie
decke ich die Strecken zwischen den Disziplinen ab, wie
viele Leute postiere ich wo, was brauche ich an
Material, waren einige Fragen, die dabei beantwortet
werden mussten. Am Ende war das jedoch kein Problem,
denn die Schüler waren gut vorbereitet. Nicht zuletzt
durch Theorie und Praxis in Sachen Sportunfälle, die
ihnen Tobias Immenroth gleich am ersten Morgen
beigebracht hatte.
Fazit: Es soll auf jeden Fall weitergehen mit den
Schulsanitäter-Wochenenden zweimal im Jahr, die
anscheinend immer mehr Teilnehmer anlocken. Auf den
weiteren Ausbau dieser Veranstaltung darf man gespannt
sein.
1.12.-3.12.2006 in Stecklenberg
Am Freitag, den 1.12.2006 fuhren zum ersten Mal 13 Schulsanitäter und 6 Betreuer zusammen nach Stecklenberg zur Wochenendfortbildung "Alarm im Wurmtal".
Alle waren pünktlich am Freitag um 16Uhr am Katastrophenschutzzentrum eingetroffen und nachdem das ganze Gepäck in den Bussen verstaut war, ging es mit 3 Kleinenbussen und einem Krankentransportwagen los Richtung Stecklenberg.
Nach der Ankunft, Zimmer einrichten und Abendbrot essen ging es in der Vorstellungsrunde richtig los. Mit Hilfe verschiedener Spiele stellte sich jeder zunächst vor. Später wurden Erwartungen besprochen und verschiedene Spiele gespielt.
Am Samstag morgen ging es nach dem Frühstück los mit der Stationsausbildung. An insgesamt vier Stationen wurde der Umgang mit Schaufeltrage und Vakuummatraze, der Umgang mit Roll- und Tragestuhl, der Umgang mit Tragering und Tragetuch, der Rautekrettungsgriff sowie die HLW mit AED geübt.
Nach dem Mittagessen hieß es Abmarsch nach Quedlingburg. Dort hatte Betreuer Tobi über Spezialkontakte eine Besichtigung der dortigen freiwilligen Feuerwehr organisiert. Das Highlight des Ausflugs war sicherlich, als Betreuer Alex sich im Rahmen von immer wieder auftretenden Fallbeispielen den Fuß verstaucht hatte und mit dem Hubwagen gerettet werden musste. Nach der Arbeit wurden wir bestens mit Kuchen, Kaffee und Kakao versorgt und konnten so unsere Kräfte stärken.
Am Abend versammelte sich die Gruppe im Kaminzimmer um gemeinsam im Heimkino "Hot&Secret" bei Popcorn und Cola Filme zu schauen.
Nachdem am nächsten Morgen alle ihre Zimmer geräumt hatten, gings in die letzte Fortbildungsrunde. Realistische Notfalldarstellung war das Thema. Im ersten Schritt wurden die wichtigsten Dinge erläutert, um dann im zweiten Schritt das Schminken und Darstellen zu üben.
Im Anschluss kamen alle zur letzten gemeinsamen Mahlzeit zusammen um danach den Rückweg anzutreten. Gegen 15Uhr waren alle wieder planmäßig in Braunschweig eingetroffen.
Die positive Resonanz der Teilnehmer spornt die Betreuer natürlich an im nächsten Sommer eine ähnliche Fahrt zu organisieren und wieder mit Schulsanitätern auf große Fahrt zu gehen. Auch die Resonanz der Betreuer war positiv. Sie ziehen den Schluss, dass diese Fahrt, war es doch die erste dieser Art, gut gelungen ist und sie gerne wieder gemeinsam mit Schulsanitätern wegfahren wollen.