Am Abend des 11.08.2001 wurden die Braunschweiger Malteser von der Polizei Wolfenbüttel um die Mithilfe bei der Suche nach einer vermissten Person gebeten. Die Malteser Braunschweig kooperierten bis zur Gründung einer eigenen Rettungshundestaffel mit einer Rettungshundestaffel des BRH.
Seit 19:45 Uhr wurde eine an Alzheimer erkrankte 80 jährige Frau vermisst. Zuletzt wurde sie in seinem Waldstück bei Wolfenbüttel von Passanten gesehen.
Die Polizei suchte das betreffende Waldstück umgehend mit einem Hubschrauber und einer Wärmebildkamera ab. Gegen 22:00 Uhr erfolgt die Alarmierung der Braunschweiger Malteser und der BRH Hundestaffel.
Die Suche vor Ort begann gegen 22:30 Uhr. Aufgrund der Größe des Suchgebietes wurde es in mehrere Abschnitte unterteilt. In enger Absprache mit der Polizei und den Angehörigen der Patientin wurde dann ermittelt, in welchen Abschnitten die Person am ehesten zu vermuten war, und die Rettungshundeteams gingen gegen 23:15 Uhr zunächst in diesen Bereichen in die Suche. Wie üblich wurden alle Teams des BRH (Hund, Hundeführer und Suchgruppenhelfer) grundsätzlich durch einen Rettungssanitäter oder Rettungsassistenten der Malteser begleitet, um im Notfall sofort medizinische Hilfe leisten zu können.
Zeitgleich wurde durch die Kräfte des Einsatzzuges eine Einsatzleitung und eine Versorgungs- und Sammelstelle für die Helferinnen und Helfer eingerichtet. Hier gab es dann ein ruhiges Plätzchen, kleine Snacks und warme Getränke für die Einsatzkräfte. Desweiterin wurde mit einem Stromerzeuger und einem Lichtmast der Bereich der Einsatzleitung ausgeleuchtet.
Die Suche wurde bis in die frühen
Morgenstunden des Sonntags fortgesetzt. Dabei kamen auch
Hundeteams der BRH Hundestaffel aus Rheda-Wiedenbrück zum
Einsatz. Gegen 6:30 Uhr wurde eine Pause von mehreren
Stunden zur Erholung der Hunde und der Einsatzkräfte
eingeplant. Die Suche sollte dann ggf. am frühen Nachmittag
in weiteren Abschnitten des Waldgebietes fortgesetzt
werden.
Die gesuchte Person wurde jedoch erfreulicherweise gegen
7:00 Uhr von einem Johher auf einem Weg schlafend
aufgefunden. Der Auffindeort lag nördlich ausserhalb
unseres Suchgebietes. Vermutlich ist die Frau die ganze
Nacht über umhergeirrt und konnte daher nur sehr schwer
durch die Teams geortet werden. Eine solche Situation
erschwert einen Sucheinsatz enorm.
Eingesetzte Kräfte:
mit den folgenden Fahrzeugen: