Seit dem 2.7.2000 gegen 23:00 Uhr wurde eine 24 jährige Braunschweigerin vermisst. Sie war der Polizei bereits durch mehrere Suizidversuche bekannt. In der Nacht wurde die Vermisste bereits mittels Wärmebildkamera per Hubschrauber gesucht, in dem sie sich häufiger aufhalten soll.
Am 3.7.2000 wurden die Malteser Braunschweig durch die Kriminalpolizei Braunschweig um 12:58 Uhr alarmiert. Gegen 13:45 Uhr erreichen unser ELW und ein KTW den vereinbarten Treffpunkt mit der Polizei. Gegen 13:50 nimmt ein MTW der Malteser mehrere Hundeteams der BRH-Rettungshundestaffel Hannover, Harz & Heide e.V., mit der bis zur Gründung einer eigenen Rettungshundestaffel eine Kooperation bestand, auf. Die 3 Rettungshundeteams treffen gegen 14:20 Uhr am Einsatzort ein und gehen in die Suche. Sie werden dabei immer von einem Rettungsassistenten oder einem Rettungssanitäter der Malteser begleitet. Gegen 14:35 Uhr trifft ein weiteres Rettungshundeteam des BRH ein. Gegen 18:10 Uhr werden durch einen Verpflegungstrupp der Malteser warme Getränke und Essen zur Einsatzstelle gebracht. Die Suche wird gegen 19:45 Uhr in Rücksprache mit der Kripo abgebrochen.
Am Ende der Suche konnte mit Gewissheit festgestellt werden, dass sich die Gesuchte nicht mehr im Suchgebiet aufhält. Wohl wurden aber Gegenstände gefunden, die klar der Gesuchten zugeordnet werden konnten. Am gleichen Abend wurde die Person bewusstlos in ihrer eigenen Wohnung aufgefunden, durch die Besatzung der Malteser und ein Notarzteinsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr Braunschweig erstversorgt und in ein Braunschweiger Krankenhaus gebracht. Ermittlungen haben ergeben, dass sich die junge Frau zum Zeitpunkt der Suche tatsächlich nicht mehr im Suchgebiet aufgehalten hat.
Dies war der erste gemeinsame Einsatz der Malteser und der BRH Staffel im Stadtgebiet Braunschweig. Das Zusammenwirken beider Gruppen klappte sehr gut und harmonisch. Gleichfalls war die Zusammenarbeit mit den Beamten der Kriminalpolizei positiv.
Eingesetzte Kräfte: