Glimpflich verlief ein Zimmerbrand in einem Schöninger Seniorenwohnheim im Landkreis Helmstedt. Siebzehn Bewohner mussten durch die Feuerwehr aus dem verrauchten Gebäude gerettet werden. Der Rettungsdienst aus Helmstedt und Braunschweig war im Großeinsatz. Mit dabei waren auch 16 Helfer der Braunschweiger Malteser.
Kurz nach Mitternacht ging in der Rettungsleitstelle der Landkreises Helmstedt am Freitag der Notruf ein. Vermutlich aufgrund einer brennenden Zigarette kam es zu einem Zimmerbrand in der Kurzzeitpflege. Glücklicherweise befindet sich das Gebäude in unmittelbarer Nähe zum örtlichen Feuerwehrhaus, so dass der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und schlimmere Folgen verhindern konnten. Aufgrund der Vielzahl der Patienten wurde umgehend Großalarm für den örtlichen Rettungsdienst ausgelöst. Aus dem Landkreis Helmstedt waren drei Rettungswagen, eine Schnelleinsatzgruppe und ein Notarzt vor Ort. In der benachbarten Stadt Braunschweig wurde die Alarmstufe "MANV 3" gegeben. Mehrere Führungsdienste, Kräfte der Feuerwehr, Notärzte, etliche Rettungswagen, Notfallseelsorger und drei Schnelleinsatzgruppen aus Braunschweig eilten umgehend zum Unglücksort. Glücklicherweise mussten nur zwei Personen leicht verletzt in ein Krankenhaus verbraucht werden - die Bewohner wurden durch Rettungsmittel in umliegende Alten- und Pflegeheime verbracht.
Von den Maltesern waren die Schnelleinsatzgruppe Sanität und zwei Rettungswagen, die von dienstfreiem hauptamtlichen Personal besetzt wurden, im Einsatz. Insgesamt halfen 16 Malteser bei diesem Einsatz.