Nach dem schweren Erdbeben vom 11. März in Japan steht Malteser International in engem Kontakt zu verschiedenen Partner in Japan, darunter auch eine Schule in Tokio mit einem ehrenamtlichen Malteser Schulsanitätsdienst, sowie zu Jesuiten und zur Caritas. Zudem stellt Malteser International 25.000 Euro aus seinem Katastrophenhilfe-Fonds zur Verfügung und ergänzt damit die von Caritas International bereits bereitgestellten 50.000 Euro. Malteser International nutzt verstärkt sein Netzwerk und seine Kommunikationsmöglichkeiten mit Partnern vor Ort wie Jesuiten und Caritas, um deren Hilfsmaßnahmen finanziell zu unterstützen.
In West-Papua, das zu Indonesien zählt, haben die Malteser seit dem Jahr 2010 mit Katastrophenvorsorge-Maßnahmen rund 10.000 Menschen in elf Standorten auf solche Ereignisse vorbereitet. Die frühe Warnung und Organisation der Bevölkerung vor Ort ist die wichtigste Voraussetzung dafür, der Naturkatastrophe begegnen zu können: Alle 11 Projektdörfer der Malteser wurden frühzeitig gewarnt und durch die Katastrophenvorsorge-Komitees vorbereitet. Die Menschen wurden evakuiert und konnten inzwischen wieder wohlbehalten in ihre Dorfer zurückkehren.